Zentrum für Psychische Gesundheit
Im Zentrum für Psychische Gesundheit konzentriert sich das kompetente Team mit höchster fachlicher Kompetenz und persönlicher Sensibilität auf die seelische Gesundheit der Patientinnen und Patienten. Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten wird daran gearbeitet, die psychischen Belastungen zu reduzieren und einen sanften Weg zurück in ein selbständiges Leben zu finden.
Das Therapieprogramm ist individuell an die Bedürfnisse der Patienten angepasst. Für ein bestmögliches und stabiles Sozial-, Familien- und Arbeitsleben werden ärztliche und psychotherapeutrische Behandlung, aktive Physiotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungstrainings und Gesundheitsschulungen kombiniert.
Hinzu kommen Kreativangebote, Zeit für Gespräche und natürlich Ruhe und Entspannung. Gruppentherapien und -treffen sowohl in homogenen themenzentrierten als auch indikationsübergreifenden Gruppen fördern den Austausch und helfen, die Erkrankung besser zu verstehen, wieder Mut zu schöpfen und „in Bewegung zu kommen".
Medizinische Leitung des Zentrums für Psychische Gesundheit
Prim. Dr. Alexander Knipel
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
"Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten zurück in ihr soziales Umfeld. Ziel ist es, dass unsere Patientinnen und Patienten mit einem stabilen Gesundheitszustand (wieder) den gewohnten Platz im Alltag einnehmen."
Der besonders respektvolle Umgang miteinander und die Begegnung mit den Patientinnen und Patienten auf Augenhöhe machen das Rehabilitationszentrum Oberndorf zu einem Ort, an dem die Weichen für eine lebens- und erstrebenswerte Zukunft gestellt werden.
Krankheitsbilder
Im Rehabilitationszentrum Oberndorf werden rehabilitativ alle psychischen Erkrankungen behandelt, insbesondere:
- Depressionen
- Angsterkrankungen (Angst und Panikattacken, Generalisierte Ängste, Krankheitsängste und spezifische Ängste)
- Burnout
- Akute Belastungsreaktionen
- Anhaltende Trauerreaktion
- Insomnie
- Bipolare Störung, nach Abschluss der Akutbehandlung bei ausreichender Stabilität
- Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, nach Abschluss der Akutbehandlung bei ausreichender Stabilität
- Schmerzerkrankungen (z.B. chronische Schmerzen und Schmerzen, wo keine ausreichende körperliche Ursache festgestellt werden kann)
- Sexuelle Funktionsstörungen
- Diagnostizierten Persönlichkeitsstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen (komplex)
- Zwangsstörungen
Die ausreichende Stabilität für eine Rehabilitation wird in der Rehaklinik Oberndorf immer in einem Vorgespräch abgeklärt.
Kontraindikationen
- Akute Selbst- oder Fremdgefährdung (z.B. suizidale Gedanken mit Handlungsimpulsen, selbstverletzendes Verhalten, nicht kontrollierbares aggressives Verhalten)
- Essstörungen (z.B. Anorexie mit BMI unter 17,5, regelmäßiges selbst herbeigeführtes Erbrechen, maximales Gewicht 150 kg)
- Demenzielle Erkrankungsbilder (z.B. Alzheimer-Demenz)
- Körperliche Erkrankungen, die nicht ausreichend behandelt sind und im Vordergrund der Behandlung stehen, oder eine kontinuierliche Mitbehandlung benötigen (z.B. Chemotherapie, postoperative Versorgung)
- Patienten mit unbehandelten Psychosen, bipolaren Störungen. Eine Stabilität seit 6 Monaten muss gegeben sein, ebenso eine medikamentöse Einstellung im Vorfeld.
- Rehabilitanden, die auf Grund körperlicher oder psychischer/mentaler Behinderung nicht ausreichend belastbar und/oder nicht mobilisierbar sind und daher die Einrichtungen der Rehabilitation nicht aktiv nützen können
- Suchterkrankungen, die im Vordergrund stehen - Abstinenz seit 6 Monaten muss gegeben sein (ausgenommen Nikotinabhängigkeit sowie Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer Schmerzstörung auf Opiate eingestellt sind). Ein Entzug im Rehazentrum Oberndorf ist nicht möglich.
Therapieprogramm
- Fachärztliche und Allgemeinmedizinische Behandlung
- Psychotherapie in Einzel- und Gruppentherapien
- Psychologische Beratung und Gruppentherapien
- Sozialberatung im Einzelkontakt und Gruppen
- Ergotherapie im Einzelkontakt und Gruppen (kognitives Training, Malerei, Ton-, Speckstein-, Handarbeit, Korbflechten, usw..)
- Musiktherapie
- Sport- und Bewegungstherapie
- Diätologie
- Patient:innenedukation
- Störungsspezifische Gruppentherapie (z.B. Stressbewältigung, Soziales Kompetenztraining, ...)
- Spezialtherapien, wie z.B. Lichttherapie
- Entspannungstherapie
- Physiotherapie (Koordination, Ausdauer, Trainingstherapie – Indoor & Outdoor)
Ziele des Rehabilitationsaufenthalts
Das Ziel der Rehabilitation ist eine nachhaltige Wiederherstellung der beruflichen und sozialen Teilhabe.
Die individuellen Rehabilitationsziele werden von der Ärztin/dem Arzt und der Therapeutin/dem Therapeuten während des Aufenthaltes gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten festgelegt.







